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Vergleichstest · Geräte-Pflege

Mähroboter reinigen und pflegen: Was die Hersteller sagen

·Von Bastian Saupe

Darf der Mähroboter unter den Schlauch? Was Husqvarna, Gardena, STIHL, Bosch und Worx zu Reinigung, Klingenwechsel und Winter sagen, dazu fünf Pflegehelfer.

Gardena Wartungs- und Reinigungsset für Mähroboter mit zwei Bürsten, Schleifpad, Pflegespray und Schraubendreher in der Aufbewahrungsbox

Recherchiert von

Bastian Saupe· Gründer & Aggregator-Redaktion

Bastian Saupe betreibt mehrere unabhängige Aggregator-Recherche-Sites zu Konsumenten-Themen — darunter deinkuechenbegleiter.de und deingartenbegleiter.de. Gemeinsame Methodik aller Sites: systematische Auswertung von Stiftung Warentest, ETM Testmagazin, Spezialist-Reviews (Selbst-ist-der-Mann, mein-schoener-garten.de, gartenjournal.net) und Langzeit-Käufer-Berichten aus Amazon DE und Foren wie garten-pur.de. Keine Eigentests, keine bezahlten Kooperationen, keine Hersteller-Muster. Jede Empfehlung ist mit Original-Quelle verlinkt. Sein Skill ist nicht spezielle Garten-Praxis-Expertise, sondern strukturierte Test-Auswertung — diese Methodik gilt konsistent über alle seine Sites.

  • Seit 2019 systematische Auswertung von Stiftung-Warentest- und ETM-Testmagazin-Reports
  • Über 1.000 verifizierte Test-Aussagen in deingartenbegleiter.de pro Saison aggregiert
  • Methodik dokumentiert auf der Methodik-Seite mit Quellen-Hierarchie

Veröffentlicht: · Aktualisiert: · Lesezeit ca. 22 Min.

Empfehlungen auf einen Blick

Test-Sieger
Gardena Wartungs- und Reinigungsset für Gardena-Mähroboter
Sehr Gut1,4

Gardena

Wartungs- und Reinigungsset für Gardena-Mähroboter

Inhalt
Schleifpad, zwei Bürsten, Pflegespray für Kunststoffteile, Schraubendreher, Aufbewahrungsbox (laut Listing)
Ausgewiesen für
Gardena-Mähroboter
Bewertung
4,6 von 5 Sternen, 621 Bewertungen (Stand Oktober 2026)

Preis 2026

32–41 €

Bei Amazon →
Gardena 27 Stk. Ersatzmesser für Mähroboter (SILENO)
Sehr Gut1,3

Gardena

27 Stk. Ersatzmesser für Mähroboter

Inhalt
27 Ersatzmesser (laut Listing)
Passend für
Gardena (smart) SILENO free, pro, max, minimo, city (laut Listing)
Bewertung
4,7 von 5 Sternen, 50 Bewertungen (Stand Oktober 2026)

Preis 2026

27–35 €

Bei Amazon →
Reinigungsbürsten-Set für Rasenroboter (Badstübner), 4-teilig
Gut1,8

Badstübner Technik-Bürsten

Reinigungsbürsten-Set für Rasenroboter

Umfang
4-teilig (laut Listing)
Klingenbürste
Ø 12 mm
Zwischenraumbürste
Ø 35 mm
Herkunft
„Made in Germany“ laut Shop

Preis 2026

12–16 €

Bei Amazon →
GREOVA 2er-Set: Reiniger 500 ml + Mikrofasertuch für Mähroboter und Gartengeräte
Sehr Gut1,3

GREOVA

2er-Set: Reiniger 500 ml + Mikrofasertuch für M…

Inhalt
Reiniger 500 ml im Pumpspray + Mikrofasertuch
Inhaltsstoffe
„ohne aggressive Chemie“, biologisch abbaubar (Herstellerangabe)
Bewertung
4,7 von 5 Sternen, 30 Bewertungen (Stand Oktober 2026)

Preis 2026

16–21 €

Bei Amazon →
LIQUI MOLY Mähroboter Reinigungs- und Pflegespray, 300 ml, Art.-Nr. 21343
Gut1,7

Liqui Moly

Mähroboter Reinigungs- und Pflegespray, 300 ml,…

Inhalt
300 ml
Gebinde
Pumpsprühflasche
Artikelnummer
21343
Bewertung
4,3 von 5 Sternen, 96 Bewertungen (Stand Oktober 2026)

Preis 2026

10–14 €

Bei Amazon →

Ein Mähroboter arbeitet im Tau, im Nieselregen und in frisch geschnittenem Gras, und nach ein paar Wochen sieht man ihm das an: Schnittgut klebt am Messerteller, Erde sitzt in den Radprofilen, die Ladekontakte laufen an. Der erste Gedanke gilt dem Gartenschlauch, manchmal sogar dem Hochdruckreiniger, der ohnehin in der Garage steht. Genau an diesem Punkt sind die Hersteller selbst am deutlichsten.

Dieser Ratgeber stellt die verbreitetsten Annahmen zur Mähroboter-Pflege dem gegenüber, was Husqvarna, Gardena, STIHL, Bosch und Worx in Anleitungen, Hilfeseiten und Ratgebern schreiben, ergänzt um den Blog von Segway Navimow. Wo die Hersteller sich widersprechen, etwa beim Ladestand des Akkus vor dem Winter, steht der Widerspruch offen da, statt zu einer Einheitsregel geglättet zu werden. Dazu kommen die Sicherheitshinweise der Aktion Das Sichere Haus, die Akku-Empfehlungen von Umweltbundesamt, Verbraucherzentrale, Berliner Feuerwehr und dem Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) sowie die Rechtslage bei der Entsorgung. Die fünf Pflegeprodukte am Ende haben wir nicht selbst benutzt; Bewertungen und Herstellerangaben stammen von den Amazon-Produktseiten, abgerufen am 9. Oktober 2026.

Eine Grundregel vorweg, weil sie alle anderen schlägt: Die Betriebsanleitung des eigenen Modells hat Vorrang. Schon innerhalb einer Marke unterscheiden sich die Vorgaben, Husqvarna etwa erlaubt den Gartenschlauch nur bei bestimmten Baureihen. Wer noch vor dem Kauf steht und die Pflege gleich mitdenken will, findet die Geräte selbst im Mähroboter-Vergleich.

Die Empfehlungen im Detail

Gardena

Gardena Wartungs- und Reinigungsset für Gardena-Mähroboter

1,4SEHR GUT
Gardena Gardena Wartungs- und Reinigungsset für Gardena-Mähroboter — Geräte-Pflege
Preisca. 32–41 € auf Amazon DE (Stand: Oktober 2026)

Das Wartungs- und Reinigungsset von Gardena bündelt, was die Hersteller für die Routinepflege verlangen: laut Listing zwei Bürsten, ein Schleifpad, ein Pflegespray für Kunststoffteile, einen Schraubendreher für den Messerwechsel und eine Aufbewahrungsbox. Damit deckt es die beiden Arbeiten ab, die Gardena im Help Center beschreibt, das trockene Bürsten und den Klingentausch, und es hält alles an einem Ort, statt dass der passende Schraubendreher im Frühjahr gesucht werden muss. Ausgewiesen ist das Set für Gardena-Mähroboter, eine Modellliste nennt das Listing nicht. Wer ein anderes Fabrikat hat, kauft hier vor allem Bürsten und einen Schraubendreher, die eventuell nicht passen. Wofür Gardena das Schleifpad im Einzelnen vorsieht, steht im Listing ebenfalls nicht; Husqvarna und Worx nennen für Ladekontakte feines Schmirgel- bzw. Schleifpapier, ein kurzer Blick in die Gardena-Anleitung klärt, ob das Pad dafür gedacht ist. Auf Amazon DE kommt das Set auf 4,6 von 5 Sternen bei 621 Bewertungen (Stand Oktober 2026), die meisten Bewertungen in dieser Auswahl.

Inhalt
Schleifpad, zwei Bürsten, Pflegespray für Kunststoffteile, Schraubendreher, Aufbewahrungsbox (laut Listing)
Ausgewiesen für
Gardena-Mähroboter
Bewertung
4,6 von 5 Sternen, 621 Bewertungen (Stand Oktober 2026)

Stärken

  • Werkzeug für Messerwechsel und Reinigung in einer Box
  • Pflegespray ausdrücklich für Kunststoffteile
  • Mit Abstand die meisten Bewertungen dieser Auswahl

Schwächen

  • Für Gardena ausgewiesen, keine Modellliste im Listing
  • Einsatzzweck des Schleifpads im Listing nicht erklärt

Für wen geeignet

Wer einen Gardena-Mähroboter besitzt und Bürsten, Messerwerkzeug und Pflegespray in einer Box haben möchte, statt Einzelteile zusammenzusuchen.

Wer nicht zugreifen sollte

Wer einen Mähroboter einer anderen Marke hat, denn das Set ist für Gardena-Geräte ausgewiesen und die Passform von Schraubendreher und Bürsten ist für Fremdgeräte nicht belegt.

Gardena

Gardena 27 Stk. Ersatzmesser für Mähroboter (SILENO)

1,3SEHR GUT
Gardena Gardena 27 Stk. Ersatzmesser für Mähroboter (SILENO) — Geräte-Pflege
Preisca. 27–35 € auf Amazon DE (Stand: Oktober 2026)

Gardena ist beim Messerwechsel eindeutig: Alle drei Klingen werden gleichzeitig getauscht, und zwar zusammen mit neuen Schrauben, damit das Mähsystem ausgewuchtet bleibt. Wer das ernst nimmt, braucht Klingen in Dreierschritten, und genau dafür ist die 27er-Packung gedacht. Rechnerisch reicht sie für neun vollständige Wechsel. Laut Listing passt sie zu den Baureihen SILENO free, pro, max, minimo und city, jeweils auch in der smart-Variante. Bei einer Haltbarkeit von etwa ein bis drei Monaten, die Gardena für Flächen über 300 Quadratmeter nennt, reicht die Packung je nach Rasen für mehr als eine Saison. Ob in der Packung auch die neuen Schrauben enthalten sind, die Gardena für jeden Wechsel verlangt, geht aus den uns vorliegenden Listing-Angaben nicht hervor; das sollte man vor dem Kauf auf der Produktseite prüfen. Auf Amazon DE hat die Packung 4,7 von 5 Sternen bei 50 Bewertungen (Stand Oktober 2026).

Inhalt
27 Ersatzmesser (laut Listing)
Passend für
Gardena (smart) SILENO free, pro, max, minimo, city (laut Listing)
Bewertung
4,7 von 5 Sternen, 50 Bewertungen (Stand Oktober 2026)

Stärken

  • Originalklingen, wie Gardena sie verlangt
  • Teilbar in neun vollständige Dreiersätze
  • Klare Modellangabe im Listing

Schwächen

  • Nur für die genannten SILENO-Baureihen
  • Ob Schrauben enthalten sind, vor dem Kauf prüfen

Für wen geeignet

Wer einen Gardena SILENO free, pro, max, minimo oder city fährt und die Klingen nach Herstellervorgabe immer im kompletten Satz tauschen will.

Wer nicht zugreifen sollte

Wer einen Mähroboter einer anderen Marke oder eine nicht genannte Gardena-Baureihe besitzt, denn Klingen sind modellgebunden und Gardena warnt ausdrücklich vor Nicht-Originalteilen.

Badstübner Technik-Bürsten

Reinigungsbürsten-Set für Rasenroboter (Badstübner), 4-teilig

1,8GUT
Badstübner Technik-Bürsten Reinigungsbürsten-Set für Rasenroboter (Badstübner), 4-teilig — Geräte-Pflege
Preisca. 12–16 € auf Amazon DE (Stand: Oktober 2026)

Bürsten kommen als Pflegewerkzeug bei allen ausgewerteten Herstellern vor, vom Indego bis zum Automower. Das vierteilige Set von Badstübner Technik-Bürsten setzt genau dort an: Laut Listing gehören eine Klingenbürste mit 12 Millimeter Durchmesser, eine Zwischenraumbürste mit 35 Millimeter Durchmesser und eine Gehäusebürste dazu. Dem Namen nach ist die dünne Klingenbürste für die engen Stellen rund um Klingen und Messerteller gedacht, die breitere Zwischenraumbürste für Spalten im Chassis. Für Besitzer eines Bosch Indego S/M ist ein reines Bürstenset besonders interessant, weil Bosch in der Anleitung Reinigung ohne Wasser und ohne Löse- oder Poliermittel verlangt und für Messerbereich und Lenkrollen eine feste Bürste nennt. Der Shop gibt „Made in Germany“ an. Mit 4,2 von 5 Sternen bei 177 Bewertungen (Stand Oktober 2026) liegt das Set am unteren Ende dieser Auswahl, das sollte man vor dem Kauf in die Waagschale werfen.

Umfang
4-teilig (laut Listing)
Klingenbürste
Ø 12 mm
Zwischenraumbürste
Ø 35 mm
Herkunft
„Made in Germany“ laut Shop

Stärken

  • Kommt ohne Wasser und Reinigungsmittel aus
  • Unterschiedliche Bürstenformen für Klingen, Spalten und Gehäuse
  • Nicht an eine Mähroboter-Marke gebunden

Schwächen

  • Niedrigste Sternbewertung dieser Auswahl
  • Kein Werkzeug für den Messerwechsel dabei

Für wen geeignet

Wer markenunabhängig trocken reinigen möchte, insbesondere Besitzer von Geräten, deren Anleitung Wasser oder Reinigungsmittel ausschließt.

Wer nicht zugreifen sollte

Wer festgetrocknete Grasreste an Kunststoffteilen ohne jede Flüssigkeit nicht lösen kann und dessen Hersteller ein feuchtes Tuch erlaubt; dann ist ein Set mit Tuch die bequemere Wahl.

GREOVA

GREOVA 2er-Set: Reiniger 500 ml + Mikrofasertuch für Mähroboter und Gartengeräte

1,3SEHR GUT
GREOVA GREOVA 2er-Set: Reiniger 500 ml + Mikrofasertuch für Mähroboter und Gartengeräte — Geräte-Pflege
Preisca. 16–21 € auf Amazon DE (Stand: Oktober 2026)

Das Set von GREOVA kombiniert 500 Milliliter Reiniger im Pumpspray mit einem Mikrofasertuch. Der Hersteller beschreibt den Reiniger als „ohne aggressive Chemie“ und biologisch abbaubar; unabhängige Prüfungen dazu haben wir nicht gefunden, es handelt sich um Herstellerangaben. Das Pumpspray hat gegenüber einer Spraydose einen praktischen Vorteil: Es lässt sich gezielt aufs Tuch geben, sodass kein Sprühnebel in Lüftungsschlitze oder auf Ladekontakte gerät. Genau so sollte man es auch benutzen. Für Modelle, deren Hersteller ein feuchtes Tuch erlaubt, etwa Gardena und STIHL, ist das Set eine bequeme Ergänzung zur Bürste, wenn angetrocknetes Gras auf Haube und Gehäuse klebt. Die 4,7 von 5 Sternen (Stand Oktober 2026) klingen stark, beruhen aber auf nur 30 Bewertungen; das ist die dünnste Datenbasis in dieser Auswahl. Wer auf Nummer sicher gehen will, prüft vorher, ob die eigene Anleitung Reinigungsmittel überhaupt zulässt.

Inhalt
Reiniger 500 ml im Pumpspray + Mikrofasertuch
Inhaltsstoffe
„ohne aggressive Chemie“, biologisch abbaubar (Herstellerangabe)
Bewertung
4,7 von 5 Sternen, 30 Bewertungen (Stand Oktober 2026)

Stärken

  • Pumpspray statt Aerosol, gut dosierbar aufs Tuch
  • Tuch gleich dabei
  • Große Füllmenge

Schwächen

  • Erst 30 Bewertungen
  • Nur Herstellerangaben zur Umweltverträglichkeit

Für wen geeignet

Wer ein Modell besitzt, dessen Hersteller feuchtes Wischen erlaubt, und Haube sowie Gehäuse nach der Bürste zusätzlich auswischen möchte.

Wer nicht zugreifen sollte

Besitzer eines Bosch Indego S/M, denn Bosch verlangt Reinigung ohne Wasser und ohne Löse- oder Poliermittel; ebenso, wer Wert auf viele Erfahrungsberichte legt.

Liqui Moly

LIQUI MOLY Mähroboter Reinigungs- und Pflegespray, 300 ml, Art.-Nr. 21343

1,7GUT
Liqui Moly LIQUI MOLY Mähroboter Reinigungs- und Pflegespray, 300 ml, Art.-Nr. 21343 — Geräte-Pflege
Preisca. 10–14 € auf Amazon DE (Stand: Oktober 2026)

Liqui Moly bietet unter der Artikelnummer 21343 ein eigenes Reinigungs- und Pflegespray für Mähroboter an, 300 Milliliter in einer Pumpsprühflasche. Damit ist es wie das GREOVA-Set kein Aerosol, sondern lässt sich gezielt dosieren, was für ein Gerät mit Elektronik, Lüftungsschlitzen und offenen Ladekontakten sinnvoll ist. Über Inhaltsstoffe, Wirkweise oder freigegebene Oberflächen sagt das Amazon-Listing nach unserer Auswertung kaum etwas aus; wer es genau wissen will, liest Etikett oder Sicherheitsdatenblatt. Für die Einordnung heißt das: Es ist ein Komfortprodukt für Besitzer, deren Anleitung Reinigungsmittel nicht ausschließt, kein Muss. Gardena hält feuchten Lappen und Bürste für die meisten Verschmutzungen für ausreichend, und bei Reinigungsmitteln schließt STIHL nur aggressive Mittel aus. Auf Amazon DE erreicht das Spray 4,3 von 5 Sternen bei 96 Bewertungen (Stand Oktober 2026). Wie alle Reiniger hier gehört es aufs Tuch, nicht direkt auf den Roboter.

Inhalt
300 ml
Gebinde
Pumpsprühflasche
Artikelnummer
21343
Bewertung
4,3 von 5 Sternen, 96 Bewertungen (Stand Oktober 2026)

Stärken

  • Pumpzerstäuber statt Spraydose
  • Bekannte Marke mit eigener Artikelnummer

Schwächen

  • Listing nennt kaum Inhaltsstoffe oder Freigaben
  • Für viele Verschmutzungen nicht nötig

Für wen geeignet

Wer einen bekannten Markenreiniger bevorzugt und ein Modell besitzt, bei dem der Hersteller feuchtes Reinigen zulässt.

Wer nicht zugreifen sollte

Wer einen Bosch Indego S/M hat oder einfach mit Bürste und Wasser auskommt, denn laut Gardena reichen für die meisten Verschmutzungen feuchter Lappen und Bürste.

Abspritzen, abwischen, abbürsten: die Herstellervorgaben in einer Tabelle

Die folgende Übersicht zeigt, was die ausgewerteten Herstellerseiten zu Hochdruckreiniger, Gartenschlauch und empfohlener Reinigung sagen. „Keine Aussage“ heißt: Auf der ausgewerteten Seite steht dazu nichts. Das ist keine Freigabe.

Hersteller und Quelle Hochdruckreiniger Gartenschlauch, fließendes Wasser Empfohlene Reinigung
Husqvarna Automower und CEORA, Hilfeseite niemals, auch nicht die Ladestation nur bei einzelnen Modellen, u. a. NERA- und EPOS-Varianten ausschalten, Handschuhe, umdrehen, bürsten
Gardena, Help Center keine Aussage bei „einigen der Modelle“, Kapitel „Wartung“ der Anleitung feuchter Lappen und Bürste
STIHL iMOW, Ratgeber zur Winterpause nein nein, nicht unter fließendem Wasser feuchtes Tuch und Bürste, keine aggressiven Mittel
Bosch Indego S/M, Anleitung 2020 nein nein, kein Gartenschlauch weiche Bürste und Tuch, ohne Wasser, ohne Löse- und Poliermittel
Worx Landroid Vision, Wiki (englisch) nein, „avoid high-pressure water“ keine Aussage Reinigungsflüssigkeit, Tuch, Bürsten
Segway Navimow, Hersteller-Blog nein nein, „tabu“ Bürste, Spatel, Druckluft, feuchtes Tuch

Beim Hochdruckreiniger ist das Bild eindeutig. Husqvarna formuliert es als Warnung: Mähroboter und Ladestation niemals mit einem Hochdruckreiniger reinigen. STIHL schreibt für den iMOW wörtlich, man solle ihn „nicht unter fließendem Wasser oder mit einem Hochdruckreiniger“ reinigen. Bosch schließt in der Originalbetriebsanleitung für Indego S und M Hochdruckreiniger und Gartenschlauch gleichermaßen aus. Worx begründet die Absage im Wiki zum Landroid Vision damit, dass Feuchtigkeit Bauteile beschädigen kann, Navimow nennt Lager- und Elektronikschäden. Gardena äußert sich auf der ausgewerteten Hilfeseite nicht zum Hochdruckreiniger; dass ein Hersteller, der schon den Gartenschlauch nur für einige Modelle freigibt, den Hochdruckstrahl erlauben würde, ist nicht zu erwarten, und ohne ausdrückliche Freigabe sollte man ihn nicht nutzen.

Beim Gartenschlauch teilt sich das Feld. STIHL, Bosch und Navimow sagen nein. Husqvarna und Gardena erlauben ihn, aber nur bei bestimmten Modellen; Husqvarna listet sie auf seiner Hilfeseite auf, Gardena verweist auf das Kapitel Wartung der jeweiligen Anleitung. Für die Praxis bedeutet das: Wer nicht sicher weiß, dass das eigene Modell mit dem Schlauch gereinigt werden darf, behandelt es so, als dürfe es das nicht. Bürste und Tuch reichen in allen Fällen, die die Hersteller beschreiben.

Bei Bosch lohnt ein Detail. Die ausgewertete Anleitung gilt für die Modelle Indego S und M in der Fassung von 2020. Ob neuere Indego-Baureihen dieselben Vorgaben haben, lässt sich daraus nicht ableiten; wer ein jüngeres Modell besitzt, schlägt im Kapitel Wartung der eigenen Anleitung nach.

Annahme 1: „Er steht doch im Regen, also verträgt er auch den Schlauch“

Das Argument klingt logisch. Ein Mähroboter lebt draußen, STIHL erlaubt beim iMOW sogar, die Dockingstation über den Winter im Freien zu lassen, und Worx sagt dasselbe für den Landroid Vision. Wenn das Gerät also nass werden darf, warum dann nicht gezielt mit Wasser reinigen?

Die Antwort liegt im Unterschied zwischen Feuchtigkeit und Wasserstrahl. Regen und Tau treffen den Roboter in seiner Normallage. Beim Abspritzen wird der Roboter meist umgedreht oder schräg gehalten, und der Strahl zielt genau auf die Stellen, an denen Schnittgut sitzt: Messerteller, Radaufhängung, Antriebsbereich. Dort sitzen Antrieb, Lager und Dichtungen. Navimow nennt genau diese Lager- und Elektronikschäden als Grund für das Verbot, Worx spricht allgemein von Feuchtigkeit, die Bauteile beschädigen kann. Dass einige Hersteller den Schlauch nur bei einzelnen Modellen freigeben, spricht dafür, dass nicht jedes Gerät dafür ausgelegt ist.

Ob ein Mähroboter bei Regen mähen sollte, ist eine eigene Frage, die die ausgewerteten Pflegeseiten nicht beantworten. Was der Hersteller dazu empfiehlt, steht in der jeweiligen Anleitung. Schutzarten nennen wir hier bewusst nicht, weil uns für die hier besprochenen Modelle keine geprüfte Herstellerangabe vorliegt. Eine Schutzart aus einem Werbetext auf das eigene Gerät zu übertragen, wäre genau die Art von Annahme, die zu Wasserschäden führt.

Eine Ausnahme verdient Erwähnung: Wer einen Roboter aus dem Frost in einen warmen Raum holt, sollte nach Navimow etwa 24 Stunden warten, bevor er ihn anfasst, weil sich Kondenswasser bildet. Auch das ist Feuchtigkeit, die man nicht sieht, und sie entsteht in einer Situation, die viele für harmlos halten.

Annahme 2: „Ohne Spezialreiniger wird er nicht richtig sauber“

Auf diese Annahme baut ein großer Teil des Zubehörmarkts. Die Hersteller selbst sind zurückhaltender. Gardena schreibt im Help Center, für die meisten Verschmutzungen reichten ein feuchter Lappen und eine Bürste. STIHL empfiehlt für den iMOW feuchtes Tuch und Bürste und schließt aggressive Reinigungsmittel aus. Bosch geht am weitesten: Das Äußere des Indego S/M wird mit weicher Bürste und Tuch gereinigt, ohne Wasser und ohne Löse- oder Poliermittel, Messerbereich und Lenkrollen mit einer festen Bürste oder einem Schaber.

Auf der anderen Seite stehen Husqvarna und Worx. Husqvarna legt seinem eigenen Reinigungsset nach Herstellerangabe ein phosphatfreies, biologisch abbaubares Spray bei, Worx nennt im Wiki zur Winterpause ausdrücklich eine Reinigungsflüssigkeit neben Tuch und Bürsten. Ein milder Reiniger ist bei Husqvarna und Worx also vorgesehen, bei STIHL nicht ausgeschlossen, solange er nicht aggressiv ist, beim Bosch Indego S/M dagegen nicht erlaubt; Pflicht ist er nirgends.

Was folgt daraus? Die Bürste ist das Werkzeug, das alle Hersteller nennen, und sie erledigt den Großteil der Arbeit. Ein Reiniger ist eine Ergänzung für angetrocknete Grasschichten auf Haube und Gehäuse, und er gehört auf das Tuch, nicht direkt auf den Roboter. So kommt kein Sprühnebel in Lüftungsschlitze, die Bosch ausdrücklich freihalten lässt, und keine Flüssigkeit auf die Ladekontakte. Lösungsmittelhaltige Reiniger, Bremsenreiniger oder Polituren haben am Kunststoffgehäuse nichts zu suchen; Bosch schließt Löse- und Poliermittel ausdrücklich aus, STIHL aggressive Mittel.

Ein Hinweis zu Produkten aus anderen Bereichen: Pflegesprays für Gartenscheren oder Heckenscherenmesser sind für Metallschneiden gemacht und schützen dort vor Rost. Für das Kunststoffgehäuse eines Mähroboters sind sie nicht gedacht. Welche Sprays bei Schneidwerkzeugen was leisten, zeigt der Pflegespray-Vergleich.

Annahme 3: „Stumpfe Klingen schleift man einfach nach“

Bei Rasenmähermessern ist Nachschleifen üblich. Bei Mährobotern beschreiben die ausgewerteten Herstellerseiten ausschließlich den Austausch. Gardena verlangt dabei mehr als viele erwarten: Alle drei Klingen und die Schrauben werden gleichzeitig getauscht, damit das Mähsystem ausgewuchtet bleibt. Verwendet werden sollen nur Originalklingen und neue Schrauben, weil sich die Klingen sonst lösen und „schwere Verletzungen verursachen“ können. Auch Husqvarna nennt für die Vorbereitung auf den Winter frische Klingen und Schrauben, Worx rät, die Klingen vor der neuen Saison zu tauschen.

Bei der Frage, wann der Wechsel fällig ist, rechnen die Hersteller in unterschiedlichen Einheiten:

Hersteller Angabe zum Messerwechsel Bezugsgröße
Husqvarna (FAQ) in der Regel 1 bis 2 Monate auf 1000 m² Rasen
Gardena (Help Center) ca. 1 bis 3 Monate bei Flächen über 300 m²
STIHL iMOW (Ratgeber) alle 200 Betriebsstunden, sofern entsprechend abgenutzt Betriebsstunden
Worx Landroid Vision (Wiki) vor der neuen Saison Saison

Die Zahlen lassen sich nicht direkt verrechnen, weil Flächengröße, Mähzeit pro Tag und Bodenverhältnisse eingehen. Gardena nennt selbst die Faktoren, die die Lebensdauer stark schwanken lassen: Betriebszeit, Fläche, Grassorte, Boden sowie Steine und Spielzeug auf dem Rasen. Husqvarna ergänzt, dass bei starkem Wachstum oder viel Fallobst häufiger gewechselt werden muss. Einen festen Kalendertermin gibt es deshalb nicht. Ein praktikabler Maßstab ist das Schnittbild: Wenn Grashalme ausgefranst statt glatt abgeschnitten aussehen oder Klingen sichtbare Kerben haben, ist der Satz fällig.

Der Wechsel selbst ist laut Husqvarna mit einem normalen Schraubenzieher in etwa fünf Minuten erledigt. Gardena rät zu Schutzhandschuhen, und das gilt herstellerübergreifend, denn die Klingen sind auch abgenutzt noch scharf. Bevor der Roboter umgedreht wird, wird er komplett ausgeschaltet, mehr dazu im Abschnitt zur sicheren Reinigung unten.

Warum der komplette Satz? Die Klingen sitzen auf einem rotierenden Klingenteller. Ist eine Klinge leichter oder anders abgenutzt als die anderen, läuft der Teller unrund. Gardena begründet den Satzwechsel genau mit dieser Auswuchtung, und die Forderung nach neuen Schrauben mit dem Risiko, dass sich Klingen lösen. Wer drei Klingen kauft, aber die alten Schrauben weiterverwendet, spart an der falschen Stelle.

Annahme 4: „Er hat eine Station, also kann er draußen überwintern“

Für das Gerät selbst sagen alle ausgewerteten Hersteller nein, nur die Begründung und die Temperaturgrenzen unterscheiden sich.

Gardena will den Mähroboter „vor dem ersten Frost in einem trockenen und frostsicheren Raum“ sehen, um den Akku vor Frostschäden zu schützen. Typischer Zeitpunkt laut Gardena ist Ende Oktober oder Anfang November. Husqvarna lagert ausschließlich in Innenräumen, trocken und über dem Gefrierpunkt, in den FAQ nennt Husqvarna sogar mindestens plus 5 und höchstens plus 20 Grad. STIHL setzt die Winterpause zwischen Ende Oktober und Mitte November an, spätestens mit den ersten Minusgraden, und lagert trocken, abschließbar und nicht unter 5 Grad, in Normalstellung und ohne etwas auf dem Gerät abzulegen. Worx verlangt einen trockenen, frostfreien Platz ohne Sonne und Wärmequellen.

Bosch fällt aus der Reihe. Die Indego-Anleitung nennt einen Lagerbereich von minus 20 bis plus 50 Grad und rät zum Einlagern, wenn die Temperaturen dauerhaft unter 5 Grad liegen. Rein nach Bosch-Anleitung wäre also auch ein unbeheizter Raum zulässig. Das steht im Spannungsfeld zu allgemeinen Akku-Ratgebern: Das IFS rät, Akkus im Winter nicht in einer ungeheizten Garage zu lagern, weil längerer Frost zu dauerhaftem Kapazitätsverlust und Brandgefahr bei späteren Ladevorgängen führen kann, und das Umweltbundesamt nennt 10 bis 25 Grad als guten Lagerbereich. Wer einen Indego hat und einen frostfreien Raum zur Verfügung hat, liegt mit diesem auf der sicheren Seite beider Empfehlungen.

Der Winter ist zugleich der Zeitpunkt für die gründlichste Reinigung des Jahres. Husqvarna nennt Gehäuse, Chassis und Klingenteller, Worx Gehäuse und Mähscheibe. Wer den Roboter verschmutzt einlagert, lässt Grasreste über Monate antrocknen. Dass der Lagerort trocken sein muss, betonen alle; ein Gerät, das nass in eine Kiste oder unter eine Plane kommt, widerspricht dem.

Wie andere Gartengeräte vom Rasenmäher bis zur Heckenschere sinnvoll über den Winter kommen, beschreibt die Checkliste Gartengeräte winterfest machen. Für den Platz in Garage oder Keller hilft der Vergleich von Wandhaltern und Geräteständern.

Akku vor der Winterpause: voll, halb, drin oder draußen?

Kein Thema zeigt die Widersprüche zwischen Herstellern so deutlich wie der Akku. Die folgende Tabelle fasst zusammen, was die ausgewerteten Seiten sagen.

Quelle Ladestand vor dem Einlagern Akku im Gerät? Nachladen im Winter
Husqvarna, Anleitung Winterlagerung vollständig laden, dann ausschalten keine Entnahme beschrieben meist nicht nötig, einige ältere Modelle alle drei Monate
Husqvarna, FAQ Tiefentladung vermeiden keine Entnahme beschrieben zweimal während der Winterlagerung
STIHL iMOW vollständig laden keine Entnahme beschrieben keine Angabe
Worx Landroid Vision 70 bis 80 Prozent immer herausnehmen wenn möglich alle zwei Monate
Bosch Indego S/M keine Angabe bleibt im Gerät keine Angabe
Segway Navimow (Blog) 80 bis 90 Prozent keine Angabe Mitte Januar prüfen, unter 40 Prozent nachladen
Umweltbundesamt, Verbraucherzentrale (allgemein) etwa die Hälfte Verbraucherzentrale: vor längerer Lagerung herausnehmen Umweltbundesamt: spätestens nach 6 Monaten

Drei Widersprüche stechen heraus. Erstens der Ladestand: Husqvarna und STIHL laden voll, STIHL begründet das ausdrücklich mit der Vermeidung von Tiefentladung im Winter. Worx und Navimow bleiben knapp darunter. Die allgemeinen Empfehlungen von Umweltbundesamt und Verbraucherzentrale für Lithium-Ionen-Akkus liegen bei etwa der Hälfte. Zweitens die Entnahme: Worx nimmt den Akku immer heraus, Bosch lässt ihn ausdrücklich im Gerät und rät, den Akkuschacht erst zu öffnen, wenn die Laufzeit deutlich nachlässt. Drittens das Nachladen: Selbst innerhalb von Husqvarna sagen Anleitung und FAQ Unterschiedliches, einmal meist gar nicht, einmal zweimal pro Winter.

Wie geht man damit um? Bei einem Mähroboter wiegt die Herstellervorgabe schwerer als ein allgemeiner Akku-Ratgeber, denn nur der Hersteller kennt Ladeelektronik und Bauweise seines Geräts. Wer einen Husqvarna oder STIHL besitzt, lädt also voll, wer einen Worx hat, lädt auf 70 bis 80 Prozent und nimmt den Akku heraus, und wer einen Indego hat, lässt den Akku drin. Beim Nachladen ist die vorsichtigere Lesart sinnvoll: Ein Kontrollblick mitten im Winter kostet wenig, und das Umweltbundesamt empfiehlt ohnehin, Akkus nach spätestens sechs Monaten Pause nachzuladen, ausdrücklich auch beim Überwintern elektrischer Gartengeräte.

Für herausgenommene Akkus, also vor allem beim Worx Landroid, gelten die allgemeinen Lagerregeln. Das Umweltbundesamt rät, Akkus nicht draußen, nicht feucht und nicht heiß zu lagern, und nennt 10 bis 25 Grad als guten Bereich, ausdrücklich nicht im Kühlschrank. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die Pole bei längerer Lagerung mit Klebestreifen abzukleben. Das IFS rät, Akkus nicht in direktem Sonnenlicht und im Winter nicht in einer ungeheizten Garage zu lagern; namhafte Hersteller nennen laut IFS minus 10 Grad als Untergrenze.

Ladestation und Kabel: was draußen bleiben darf

Beim Begrenzungs- und Leitkabel sind sich Husqvarna und Gardena einig: Es darf im Boden bleiben. Gardena empfiehlt, die Kabelenden zu schützen, etwa mit der eigenen Winter-Schutzbox 4056. Bei der Ladestation gehen die Wege auseinander, und zwar nicht nur bei der Frage drinnen oder draußen, sondern auch bei der Frage Strom an oder aus.

STIHL erlaubt, die iMOW-Dockingstation draußen zu lassen, verlangt dann aber, das Netzteil vom Strom zu trennen und die Station abzudecken. Worx lässt die Ladestation ebenfalls draußen, rät bei extremem Frost aber zum Hereinholen. Husqvarna empfiehlt, Mäher, Ladestation und Netzteil im Haus zu lagern; ausgenommen ist bei NERA-Modellen die Bodenplatte. Muss die Station draußen bleiben, bleibt sie laut Husqvarna am Strom. Gardena rät ebenfalls, Ladestation und Transformator am besten im Haus zu lagern, und falls das nicht möglich ist, die Station über den ganzen Winter an Strom, Begrenzungs- und Leitkabel angeschlossen zu lassen.

Der Widerspruch ist also konkret: Eine draußen verbleibende Station wird bei STIHL vom Netz getrennt, bei Husqvarna und Gardena bleibt sie angeschlossen. Beide Vorgehensweisen sind für das jeweilige System begründet, und es gibt keinen Grund, sie über Marken hinweg zu übertragen. Wer sich unsicher ist, folgt der Anleitung des eigenen Modells und nimmt im Zweifel die Station mit ins Haus, was Husqvarna und Gardena ohnehin bevorzugen.

Die Ladekontakte am Roboter und an der Station verdienen vor dem Winter einen eigenen Blick. Husqvarna rät, sie vor dem Einlagern auf Korrosion zu prüfen, und nennt für die Kontaktbleche bei Bedarf feines Schmirgelpapier. Worx nennt einen Streifen Schleifpapier, Navimow erst trockenes Abwischen und bei Korrosion feines Schleifpapier. Dabei ist der Roboter ausgeschaltet und die Station vom Netz getrennt.

Erst ausschalten, dann anfassen: sicher reinigen in sieben Schritten

Die Aktion Das Sichere Haus fasst den wichtigsten Grundsatz in vier Worten zusammen: „Erst ausschalten, dann anfassen.“ Vor Reinigung oder Wartung wird der Mähroboter komplett ausgeschaltet und, wenn möglich, die Gerätesperre aktiviert. Ein Mähroboter startet nicht nur auf Knopfdruck, sondern je nach Modell auch nach Zeitplan oder per App. Die DSH verweist außerdem auf einen Test der Stiftung Warentest von 2020, in dem keines der getesteten Geräte die Sicherheit von Kindern und Tieren garantieren konnte. Wer am umgedrehten Roboter arbeitet, hat die Hände genau dort, wo die Messer sitzen.

So sieht eine Reinigung aus, die die Vorgaben der ausgewerteten Quellen zusammenführt:

  1. Abschalten und sperren. Gerät komplett ausschalten, Gerätesperre oder PIN aktivieren, wenn vorhanden. Bei Arbeiten an der Ladestation diese vom Netz trennen.
  2. Handschuhe anziehen. Husqvarna und Gardena nennen Schutzhandschuhe ausdrücklich, die Klingen sind auch stumpf noch scharf.
  3. Roboter vorsichtig umdrehen. Husqvarna beschreibt das Umdrehen als festen Arbeitsschritt. Auf eine weiche Unterlage legen, damit die Haube nicht verkratzt.
  4. Messerteller und Klingen abbürsten. Grasreste von Messern und Rädern entfernen, wie es die DSH empfiehlt. Bosch nennt für Messerbereich und Lenkrollen eine feste Bürste oder einen Schaber. Dabei die Klingen auf Kerben, Risse und Verschleiß prüfen.
  5. Räder, Sensoren und Lüftung säubern. Radprofile und Radkästen ausbürsten, Sensoren reinigen (DSH), Lüftungsschlitze freihalten (Bosch).
  6. Gehäuse auswischen. Mit weicher Bürste und, sofern der Hersteller es erlaubt, mit feuchtem Tuch. Reiniger nur aufs Tuch geben, nie direkt aufsprühen.
  7. Ladekontakte prüfen. Trocken abwischen, bei Belag feines Schmirgel- oder Schleifpapier nach Herstellerangabe.

Wie oft? Eine feste Frequenz nennen die ausgewerteten Herstellerseiten nicht. Die DSH spricht von regelmäßiger Wartung. Ein brauchbarer Anhaltspunkt ist das, was man beim Umdrehen sieht: Wenn sich Schnittgut am Messerteller staut oder die Räder kein Profil mehr zeigen, ist es Zeit. Bei feuchtem Wetter und schnellem Graswuchs ist das deutlich öfter der Fall als im trockenen Hochsommer.

Das Pflegejahr eines Mähroboters im Überblick

Aus den Termin- und Temperaturangaben der Hersteller ergibt sich ein grober Jahresablauf. Die Grafik nennt nur Werte, die in den ausgewerteten Quellen stehen, und ordnet sie dem jeweiligen Hersteller zu.

Pflegejahr eines Mähroboters nach Herstellerangaben Vier Phasen: Frühjahr mit Start, wenn es nachts nicht unter 5 Grad hat (Gardena); Saison mit regelmäßigem Bürsten und Klingenwechsel nach Abnutzung; Herbst mit etwas längerem Gras von 6 bis 8 Zentimetern (Husqvarna) und Einlagern Ende Oktober bis Mitte November (STIHL) bzw. vor dem ersten Frost (Gardena); Winter mit trockener, frostfreier Lagerung und Akku nach Herstellervorgabe. Frühjahr Saison Herbst Winter Start, wenn es nachts nicht unter 5 °C hat, tagsüber möglichst um 10 °C (Gardena) Neue Klingen, falls nicht schon im Herbst getauscht (Worx: vor der neuen Saison) Ausschalten, Sperre aktivieren, dann bürsten (DSH) Klingen tauschen nach Abnutzung, bei Gardena alle drei mit neuen Schrauben Kein Hochdruck, kein Schlauch ohne Freigabe Gras etwas länger lassen, 6 bis 8 cm (Husqvarna) Einlagern Ende Oktober bis Mitte November (STIHL), vor dem ersten Frost (Gardena) Gründlich reinigen, Kontakte auf Korrosion prüfen Trocken und frostfrei lagern, in Normallage Akku nach Hersteller: voll (Husqvarna, STIHL), 70 bis 80 % und raus (Worx), im Gerät (Bosch) Nachladen spätestens nach 6 Monaten (UBA)

Im Herbst lohnt neben der Reinigung ein Blick auf den Rasen: Husqvarna rät, das Gras vor dem Winter etwas länger zu lassen, 6 bis 8 Zentimeter. Im Frühjahr setzt Gardena den Roboter erst wieder ein, wenn es nachts nicht mehr unter 5 Grad hat und tagsüber möglichst um 10 Grad. Wer die Klingen nicht schon beim Einlagern getauscht hat, erledigt das vor dem ersten Einsatz, so wie Worx es für den Landroid empfiehlt.

Fünf Pflegehelfer im Direktvergleich

Die fünf Produkte unten decken die Arbeiten ab, die die Hersteller beschreiben: trocken bürsten, bei Bedarf feucht wischen, Klingen im Satz tauschen. Bewertungen und Angaben stammen von den Amazon-Produktseiten.

Produkt Art Herstellerangaben laut Listing Amazon-Bewertung (Stand Oktober 2026) Passt besonders zu
Gardena Wartungs- und Reinigungsset Set Schleifpad, zwei Bürsten, Pflegespray für Kunststoffteile, Schraubendreher, Box 4,6 von 5 (621) Gardena-Mährobotern
Gardena 27 Ersatzmesser Ersatzteil für (smart) SILENO free, pro, max, minimo, city 4,7 von 5 (50) Gardena SILENO, Wechsel im Dreiersatz
Badstübner Reinigungsbürsten-Set, 4-tlg. Bürsten Klingenbürste Ø 12 mm, Zwischenraumbürste Ø 35 mm, Gehäusebürste 4,2 von 5 (177) allen Marken, besonders bei Wasserverbot
GREOVA Reiniger 500 ml + Mikrofasertuch Reiniger mit Tuch Pumpspray, „ohne aggressive Chemie“, biologisch abbaubar 4,7 von 5 (30) Modellen mit Freigabe für feuchtes Wischen
Liqui Moly Mähroboter Reinigungs- und Pflegespray 300 ml Reiniger Pumpsprühflasche, Art.-Nr. 21343 4,3 von 5 (96) Modellen mit Freigabe für feuchtes Wischen

Die Reihenfolge folgt den Herstellervorgaben, nicht den Sternen. Das Gardena-Set steht vorn, weil es Bürsten und Messerwerkzeug kombiniert und die meisten Bewertungen hat. Die Ersatzklingen folgen, weil der Klingenwechsel die einzige Pflegearbeit ist, die sich nicht mit Hausmitteln erledigen lässt. Das Bürstenset liegt vor den beiden Reinigern, weil Bürsten bei jedem Hersteller vorkommen, Reiniger dagegen bei Bosch ausgeschlossen und bei Gardena für die meisten Verschmutzungen nicht nötig sind. Unter den Reinigern liegt GREOVA wegen der höheren Bewertung vor Liqui Moly, allerdings bei deutlich weniger Bewertungen.

Wer genau hinsieht, bemerkt eine Lücke: Für Husqvarna, STIHL, Bosch und Worx sind in dieser Auswahl keine markeneigenen Klingen oder Sets enthalten. Das Husqvarna-Service-Set fiel bei der Auswahl mit nur zwei Bewertungen heraus. Für diese Marken bleibt das Bürstenset die markenunabhängige Wahl, Klingen kauft man passend zum Modell beim Hersteller oder Fachhandel.

Wofür sich diese Produkte nicht eignen

Ehrlichkeit über Grenzen spart Fehlkäufe. Diese Punkte sollte man vor dem Kauf kennen:

  • Reiniger sind kein Ersatz für die Bürste. Weder das GREOVA-Set noch das Liqui-Moly-Spray lösen festgebackenes Schnittgut am Messerteller allein. Dafür ist die Bürste da, notfalls ein Schaber, wie Bosch ihn nennt.
  • Für den Bosch Indego S/M sind beide Reiniger ungeeignet. Bosch verlangt in der Anleitung Reinigung ohne Wasser und ohne Löse- oder Poliermittel. Wer sich daran hält, braucht nur Bürsten und ein trockenes Tuch.
  • Kein Produkt macht den Schlauch oder Hochdruckreiniger zulässig. Auch ein „mähroboterfreundlicher“ Reiniger ändert nichts an den Herstellervorgaben zum Wasser.
  • Die Gardena-Klingen passen nicht auf Fremdgeräte. Klingen sind modellgebunden, und Gardena warnt ausdrücklich vor Nicht-Originalteilen und alten Schrauben.
  • Das Gardena-Set ist kein Universalset. Es ist für Gardena-Mähroboter ausgewiesen. Ob Schraubendreher und Bürsten bei anderen Marken passen, ist nicht belegt.
  • Keines der Produkte ersetzt die Inspektion. Akku, Elektronik und Software prüft der Fachhandel, nicht ein Pflegeset.
  • Pflegesprays für Metallschneiden gehören nicht aufs Gehäuse. Rostschutzsprays für Scheren und Heckenscherenmesser sind für Stahl gemacht; das Pflegespray im Gardena-Set ist dagegen ausdrücklich für Kunststoffteile ausgewiesen.

Was in die Werkstatt gehört

Ein Teil der Pflege lässt sich nicht zu Hause erledigen, und zwei Hersteller sagen das deutlich. STIHL empfiehlt für den iMOW eine jährliche Inspektion im Fachhandel, bei der Akku, Elektronik und Software geprüft werden. Husqvarna beschreibt einen jährlichen Händlerservice, der unter anderem den Klingenaustausch sowie Prüfung und Aufladung des Akkus umfasst, und empfiehlt nach jeder Saison eine gründliche Reinigung beim Händler.

Ob sich das lohnt, hängt vom Gerät und vom eigenen Geschick ab. Klingenwechsel und Reinigung schafft jeder mit Handschuhen und Schraubendreher. Akku-Diagnose und Software-Updates dagegen gehen über das hinaus, was ein Pflegeset leisten kann. Ein deutliches Warnsignal ist ein Akku, der sich verformt oder aufbläht: Die Berliner Feuerwehr rät, verformte oder aufgeblähte Akkus nicht mehr zu verwenden, das Umweltbundesamt, sie nicht zu öffnen und sofort zur Sammelstelle zu bringen. Ein solcher Akku gehört nicht wieder in den Roboter.

Akkus laden und lagern, ohne einen Brand zu riskieren

Bei Mährobotern mit herausnehmbarem Akku, etwa beim Worx Landroid, wird der Akku im Winter in der Wohnung oder im Keller gelagert und gelegentlich nachgeladen. Damit gelten die allgemeinen Regeln für Lithium-Ionen-Akkus, die Feuerwehr und Versicherer formulieren.

Die Berliner Feuerwehr rät, Akkus an einem Ort mit Rauchmelder und ohne brennbare Materialien in der Nähe zu laden, nicht während des Schlafens, und sie nicht in Flucht- und Rettungswegen zu lagern oder zu laden. Das Umweltbundesamt ergänzt, nur das richtige Ladegerät zu verwenden und beim Laden in der Nähe zu bleiben. Das IFS weist darauf hin, dass die Brandgefahr während der Ladephase am größten ist, und rät, Akkus keinen Temperaturen über 60 Grad auszusetzen, ein Wert, den namhafte Hersteller laut IFS als Obergrenze angeben.

Für den Keller- oder Werkstattplatz heißt das: Akku nicht neben Benzinkanister, Lappen oder Kartons legen, nicht direkt auf die Werkbank, die die Stiftung Warentest wegen Vibrationen ohnehin als ungeeignet nennt, und nicht in die Nähe der Heizung. Ein Regalfach mit Abstand zu Brennbarem und ein Rauchmelder in Reichweite sind die einfachste Vorsorge.

Ausgedient: Akku und Mähroboter richtig abgeben

Irgendwann ist ein Akku verbraucht oder der ganze Roboter am Ende. Dann greifen klare Regeln. Das Umweltbundesamt stellt fest, dass Batterien und Akkus „keinesfalls“ in Restmüll, Sperrmüll, gelbe Tonne oder Metallschrott gehören. Die Rückgabe ist kostenfrei in Sammelboxen im Handel oder an anderen Rücknahmestellen, und Verbraucher sind dazu gesetzlich verpflichtet. Vertreiber müssen Altbatterien auch dann kostenlos zurücknehmen, wenn sie ausgelaufen, aufgebläht oder aufgeplatzt sind. Kommunen nehmen Gerätebatterien über Schadstoffmobil und Wertstoffhof zurück.

Die Rechtsgrundlage steht in § 6 des Batterierecht-Durchführungsgesetzes: Endnutzer haben Altbatterien einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Für Batterien, die in andere Produkte eingebaut sind, verweist die Vorschrift auf das Elektrogesetz. Für einen Mähroboter mit fest verbautem Akku heißt das: Er wird als Elektroaltgerät abgegeben. Das Umweltbundesamt rät, Batterien vor der Entsorgung aus Geräten zu entnehmen, „soweit möglich“, und begründet das mit schweren Bränden in Entsorgungsbetrieben, die falsch entsorgte batteriehaltige Geräte immer wieder auslösen. Elektroaltgeräte können kostenlos auf dem Wertstoffhof oder im Handel abgegeben werden, ein Kassenbon ist dafür laut Umweltbundesamt nicht nötig.

Für den Transport rät das Umweltbundesamt, die Enden abzukleben und den Akku in einem sicheren Behälter zu transportieren, etwa einer Dose mit Deckel oder mit Sand. Die Verbraucherzentrale empfiehlt außerdem, lithiumhaltige Batterien getrennt von anderen abzugeben.

Die wichtigsten Regeln auf einen Blick

Wer nur eine Sache mitnimmt, sollte es diese sein: Keiner der ausgewerteten Hersteller gibt den Hochdruckreiniger frei, und der Gartenschlauch ist nur bei einzelnen Modellen erlaubt. Bürste und, wo zulässig, ein feuchtes Tuch erledigen fast alles. Die Hersteller sehen den Klingentausch vor, nicht das Schleifen, bei Gardena immer im Dreiersatz mit neuen Schrauben. Vor dem Winter kommt der Roboter trocken und frostfrei ins Haus, und beim Akku gilt die Vorgabe des eigenen Herstellers, auch wenn sie anderen Herstellern widerspricht. Vor jedem Handgriff am Gerät steht der Satz der Aktion Das Sichere Haus: erst ausschalten, dann anfassen.

Einen Überblick über die Pflege aller übrigen Gartengeräte, vom Spaten bis zur Heckenschere, bietet der Hauptartikel Gartengeräte pflegen: Grundausstattung und Pflegekalender.

Häufig gestellte Fragen

Darf man einen Mähroboter mit dem Gartenschlauch abspritzen?

Nur, wenn die Anleitung des konkreten Modells es ausdrücklich erlaubt. STIHL schreibt für den iMOW, er dürfe nicht unter fließendem Wasser gereinigt werden, Bosch schließt in der Indego-Anleitung den Gartenschlauch aus. Husqvarna erlaubt den Schlauch bei einzelnen Baureihen wie NERA- und EPOS-Varianten, Gardena bei „einigen der Modelle“. Wer die Freigabe nicht schwarz auf weiß hat, nimmt Bürste und feuchtes Tuch.

Darf ein Mähroboter nass werden?

Feuchtigkeit von außen gehört zum Alltag eines Geräts, das im Garten lebt und dessen Ladestation bei STIHL und Worx draußen bleiben darf. Gezieltes Abspritzen ist etwas anderes: Worx warnt, dass Feuchtigkeit Bauteile beschädigen kann, und Navimow nennt Lager- und Elektronikschäden. Ob ein Modell bei Regen mähen soll, regelt die jeweilige Anleitung.

Wie oft muss man die Messer beim Mähroboter wechseln?

Die Hersteller rechnen unterschiedlich. Husqvarna nennt in der Regel ein bis zwei Monate auf 1000 Quadratmetern, Gardena bei Flächen über 300 Quadratmeter etwa ein bis drei Monate. STIHL empfiehlt für den iMOW einen Wechsel alle 200 Betriebsstunden, sofern das Messer entsprechend abgenutzt ist. Steine, Fallobst und Spielzeug auf dem Rasen verkürzen die Zeit deutlich.

Muss man beim Mähroboter alle Klingen gleichzeitig tauschen?

Gardena sagt ja: Alle drei Klingen und die Schrauben werden gleichzeitig getauscht, damit das Mähsystem ausgewuchtet bleibt. Dazu nur Originalklingen und neue Schrauben verwenden, weil sich Klingen sonst lösen und schwere Verletzungen verursachen können. Auch Husqvarna nennt für die Winterpause frische Klingen und Schrauben.

Kann ein Mähroboter im Winter draußen bleiben?

Der Roboter selbst nicht. Gardena will ihn vor dem ersten Frost in einem trockenen, frostsicheren Raum, Husqvarna nur in Innenräumen über dem Gefrierpunkt, STIHL nicht unter 5 Grad. Bosch gibt für den Indego einen Lagerbereich von minus 20 bis plus 50 Grad an. Draußen bleiben dürfen laut Husqvarna und Gardena das verlegte Begrenzungs- und Leitkabel, bei STIHL und Worx auch die Ladestation.

Soll der Mähroboter-Akku vor dem Winter voll geladen werden?

Bei Husqvarna und STIHL ja, beide wollen damit eine Tiefentladung im Winter vermeiden. Worx empfiehlt für den Landroid Vision 70 bis 80 Prozent, Navimow 80 bis 90 Prozent. Allgemeine Akku-Ratgeber wie Umweltbundesamt und Verbraucherzentrale nennen dagegen etwa die Hälfte. Für einen Mähroboter gilt die Vorgabe seines Herstellers.

Muss der Akku im Winter aus dem Mähroboter genommen werden?

Das hängt vom Hersteller ab. Worx schreibt, den Akku vor dem Lagern immer aus dem Landroid zu nehmen. Bosch sagt das Gegenteil: In der Indego-Anleitung soll der Akku im Winter im Gerät bleiben, der Akkuschacht wird erst geöffnet, wenn die Laufzeit deutlich nachlässt. Husqvarna und STIHL beschreiben das Volladen, keine Entnahme.

Kann die Ladestation im Winter draußen bleiben?

STIHL erlaubt es beim iMOW, wenn das Netzteil vom Strom getrennt und die Station abgedeckt wird. Worx erlaubt es ebenfalls, rät bei extremem Frost aber zum Hereinholen. Husqvarna und Gardena empfehlen, Station und Netzteil im Haus zu lagern. Geht das nicht, bleibt die Station bei beiden am Strom, bei Gardena auch an Begrenzungs- und Leitkabel angeschlossen.

Womit reinigt man die Ladekontakte am Mähroboter?

Husqvarna nennt für die Kontaktbleche bei Bedarf feines Schmirgelpapier, Worx einen Streifen Schleifpapier, Navimow erst trockenes Abwischen und bei Korrosion feines Schleifpapier. Vor der Winterpause rät Husqvarna, die Ladekontakte auf Korrosion zu prüfen. Vorher den Roboter ausschalten und die Ladestation vom Netz trennen.

Welches Reinigungsmittel ist für den Mähroboter geeignet?

Für den Großteil der Verschmutzungen keines, denn laut Gardena reichen feuchter Lappen und Bürste. STIHL schließt aggressive Reinigungsmittel aus, Bosch Löse- und Poliermittel und beim Indego S/M sogar Wasser. Husqvarna legt seinem Reinigungsset nach eigener Angabe ein phosphatfreies, biologisch abbaubares Spray bei. Wer einen Reiniger nutzt, sprüht ihn aufs Tuch und nicht in Lüftungsschlitze oder auf Kontakte.

Wohin mit dem alten Mähroboter-Akku?

Nicht in den Hausmüll. Das Umweltbundesamt nennt Sammelboxen im Handel, Wertstoffhof und Schadstoffmobil, Händler müssen auch beschädigte Akkus kostenlos zurücknehmen. Die Pole vorher abkleben. Ein Mähroboter mit fest eingebautem Akku geht als Elektroaltgerät zum Wertstoffhof oder in den Handel, die Batterie wird laut Umweltbundesamt vorher entnommen, soweit das möglich ist.

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Quellen & weiterführende Lektüre

Diese Empfehlung beruht auf den folgenden öffentlich zugänglichen Quellen, die wir ausgewertet und gewichtet haben. Eigene Test­ergebnisse geben wir nicht wieder.

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  2. Umweltbundesamt: Batterien und Akkus richtig nutzen und fachgerecht entsorgen (Nachladen beim Überwintern, Rückgabe) · Umweltbundesamt · Abgerufen 2026-10
  3. Umweltbundesamt: Sicherer Umgang mit Lithium-Batterien und Akkus (Lagertemperatur, Ladestand, beschädigte Akkus) · Umweltbundesamt · Abgerufen 2026-10
  4. Umweltbundesamt: Wohin mit dem Elektroschrott? Alte Elektrogeräte richtig entsorgen · Umweltbundesamt · Abgerufen 2026-10
  5. Verbraucherzentrale: Batterien und Akkus richtig verwenden und entsorgen (Ladezustand, Pole abkleben) · Verbraucherzentrale Bundesverband · Abgerufen 2026-10
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  12. Husqvarna: So reinigen Sie Husqvarna Automower und CEORA (Warnung vor Hochdruckreinigern) · Husqvarna · Abgerufen 2026-10
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  17. Gardena Help Center: Wie kann ich bei meinem Mähroboter die Messer selbst wechseln? · GARDENA · Abgerufen 2026-10
  18. STIHL: Mähroboter winterfest machen (iMOW-Winterpause, Reinigung, Akku, Messerwechsel) · ANDREAS STIHL AG & Co. KG · Abgerufen 2026-10
  19. Bosch: Originalbetriebsanleitung Indego S/M (PDF, 2020) mit Reinigungs- und Lagerhinweisen · Robert Bosch Power Tools GmbH · Abgerufen 2026-10
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